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2. internationale DRV-Juniorenregatta in Hamburg-Allermöhe
am 6. und 7. Juni 2009 bei wechselhaftem Wetter
Am Samstag war wechselndes Wetter: Vormittags schien die Sonne, im Laufe des Tages nahm die Bewölkung zu und der Wind frischte deutlich auf, so dass die Sportler starken Gegenwind hatten. Am Sonntag war das Wetter die meiste Zeit bewölkt, zusätzlich zum Samstag gab es einige Regenschauer, dafür keinen Wind. Erst ab Mittag gab es leichten Gegenwind. Von der Rudergesellschaft Germania Kiel waren Paul Hartwig, (1992), Jule Busch (1993), Victor Fijal (1993), Sven Müller (1994) als Steuermann, Carry Anne Butler (1992) und Hannah Falk (1993) am Start. Alle Sportler werden auch auf der Jugendmeisterschaft in Duisburg an den Start gehen.
Victor Fijal gewinnt souverän sein erstes Rennen in diesem Jahr über 1500m
Victor startete auf der 1500m langen Strecke u.a. im Leichtgewichts-Junioren-Einer B. Es war sein erstes Rennen in diesem Jahr über diese Distanz. Er fuhr ein sehr gutes Rennen. Nach einem nicht optimalen Start lag er nach 500 m auf dem 2. Platz. Sein Gegner aus Essen hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 3 Sekunden Vorsprung. Über die gesamte Strecke aber konnte Victor seine Stärke ausspielen und zog schließlich nach 1000m an dem Essener vorbei. Sein Gegner hatte sich wahrscheinlich am Anfang etwas übernommen, so dass Victor seinen Vorsprung souverän mit jedem Schlag ausbauen konnte und schließlich mit ca. 6 Sekunden Vorsprung vor dem Sportler des Essener Ruder-Regattaverein e.V. gewann.Zudem fuhr Victor noch im Leichtgewichts- Doppelvierer des Ruderverbandes SH. Mit dem Doppelvierer musste Victor sich dann aber den Sportlern aus NRW geschlagen geben und wurde mit 2 Sekunden hinter der Rgm.RRuGm Mülheim/Essener Ruder-Regattaverein knapp Dritter. Trotzdem konnte man den letzten Test im Doppelvierer, vor den Jugendmeisterschaften in 2 1/2 Wochen, als gelungen bezeichnen. Denn die Mannschaft, die von dem Germanen Sven Müller gesteuert wird, konnte ganz klar zeigen, dass sie bei der Meisterschaft zu den Kandidaten für das Halbfinale und für die Finalläufe gehören.
Projekttrainer Michael Schürmann und Heimtrainer Gunnar Koch zufrieden mit den Leistungen der Juniorinnen
Jule Busch hatte am Samstag in ihrem Doppelvierer des RVSH (Boot 2) einen schweren Lauf zu absolvieren. In dem Boot, das wieder von Sven Müller gesteuert wurde, ruderten Sportlerinnen aus Lübeck, Flensburg, Rendsburg und Kiel. Bereits nach 500m waren den Schleswig-Holsteinerinnen die Boote aus NRW und MV enteilt. Bei dem starken Gegenwind hatte die Mannschaft, die aus sehr leichten Schwergewichten besteht, physisch nicht genug gegen die starke Konkurrenz entgegen zu setzen. Mit einer starken kämpferischen Leistung erreichten sie auf der Strecke wieder das drittplatzierte Boot vom der Rgm.RRuGm Mülheim/Essener Ruder-Regattaverein. Am Ende fehlten den Sportlerinnen 7 Zehntel zum 3. Platz. Trotzdem waren die Mädchen mit ihrer Leistung zufrieden. Am Sonntag trafen sie wieder auf ihre Gegner aus Mühlheim und Essen. Wieder herrschte der für sie ungünstige Gegenwind. Dieses Mal gelang es den Vieren nicht, auf den mittleren 500m auf das Essen/Mühlheimer- Boot aufzuholen und so lagen sie 500m vor dem Zieleinlauf eine halbe Bootslänge zurück. Das versuchten die Juniorinnen mit einem sehr starken Endspurt wieder gut zu machen. Im Nachhinein war die Strecke ein paar Meter zu kurz und so wurden sie wiederum 4. hinter den Booten aus Essen, Hanau/Kassel und dem bekannten Boot aus Mühlheim/Essen mit 7 Zehnteln Rückstand. Trotz des starken Gegenwindes während der Regatta erreichten die Juniorinnen zwei sehr gute Ergebnisse in ihren Rennen.
In Hannah Falk und Carry Anne Butler (beide 1993) steckt Steigerungspotential
Hannah und Carry fuhren im Leichtgewichtsdoppelzweier. Mit ihren 52,5 kg im Durchschnitt hatten sie mit dem Gegenwind genauso wie ihre Konkurrentinnen zu kämpfen. Am Samstag bei dem sehr starken Gegenwind kamen die beiden überhaupt nicht mit den Gegebenheiten zurecht und waren nach dem Rennen auch nicht zufrieden. Von Anfang an fanden die zwei nicht in das Rennen hinein und mussten daher gleich den Kontakt zu den Gegnerinnen etwas abreißen lassen. Trotzdem kämpften sie, aber schließlich erreichten sie nur den 5. Platz. Am Sonntag lief das Boot der beiden deutlich besser. Am Start lagen die beiden zwar wieder zurück, aber es gelang ihnen, über die Strecke in das Rennen zu finden und nach 1000m hatten die beiden das Boot aus Berlin mit 2 Sekunden hinter sich gelassen. Aber zum Schluss reichte es nicht mehr, um an die Boote aus Niedersachsen und Frankfurt heranzufahren. Gerade in den letzen 500m ist noch Steigerungspotential möglich.
Paul Hartwig (1992) und sein Zweierpartner aus Eutin mit nur 1 Sekunde Rückstand Zweite
Paul fuhr als Leichtgewichts- A -Junior über eine Strecke von 2000m. Mit seinem Zweierpartner aus Eutin hatte er am Samstag einen ganz unglücklich für ihn verlaufenden Tag. In ihrem Rennen lief von Anfang an nichts zusammen. Sie kamen sowohl nicht auf die Schlagzahl. Der Rhythmus stimmte überhaupt nicht im Boot. So wurden sie am Samstag klar 5. Am Sonntag hatten die beiden sich vorgenommen, es besser zu machen und ihre eigentliche Stärke zu zeigen. Noch etwas verunsichert von ihrer Leistung am Vortag, waren sie auf den ersten 500m nicht gut. Die beiden fanden aber dann zusammen und wurden im Laufe des Rennens immer besser. Sie holten auf ihre Konkurrenz stark auf. Schließlich war nur noch das Boot aus Gießen vor ihnen. Die beiden "flogen" im Endspurt nur so auf ihre Konkurrenten zu. Sie mussten sich dann aber mit 1 Sekunde knapp geschlagen geben. Dabei haben sie auf den letzen 500m 6 Sekunden auf das Boot aus Gießen gut gemacht. Wenn die beiden noch etwas mehr Konstanz in ihre Rennen bekommen, werden sie bei der Jugendmeisterschaft in Duisburg ein sehr erfolgreiches Ergebnis abliefern können.