Rudergesellschaft Germania Kiel

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Otterndorfer Ruder-Regatta 20. und 22. Mai

Berichte - Bilder > 2011 > Regatten
 
Otterndorfer Ruderregatta am Hadelner Kanal am 21. und 22. Mai

Es waren einmal vier tapfere Ruderer. Und es war einmal ein noch viel tapferer Trainer, der hatte es sich zur Aufgabe gemacht diese Wilden zu bändigen.

Er brachte ihnen Rudern bei und führte sie aus nach Niedersachsen, besser gesagt nach Otterndorf. Sie fuhren eine Stunde, doch plötzlich standen sie vor einem reisendem Fluss: Der Elbe! Wie sollten sie diesen Überqueren? Doch sie hatten fleißig trainiert und fingen an zu buddeln: In wenigen Minuten waren sie durch. So entstand der legendäre Elbtunnel. Ein wenig erschöpft stiegen sie in ihr Gefährt und fuhren noch zwei Stunden ohne große Probleme weiter. Angekommen stiegen sie aus und staunten: Kuhwiesen, ein Deich, ein Fluss und ein Bauernhof – das war’s!

Auf einer der Kuhwiesen suchten sie sich inmitten der Kuhfladen ein schönes Plätzchen und bauten ihr Zuhause für dieses Wochenende auf. Erschöpft von diesem langen Tag fielen sie in einer Otterndorfer Schule in ihre Bettchen und sogleich fielen ihnen auch schon die Äuglein zu. Als der nächste Morgen anbrach, wurden sie in aller Frühe geweckt und zur Regattastrecke gefahren.

Sie sollten Slalom fahren, eine Disziplin, bei der viele Ruderboote ihre Trockenheit lassen mussten und ungewollt umgedreht wurden. Doch alle Kieler Sportler blieben trocken, Frieda und Torgny meisterten ihre Rennen sogar am Besten von allen Ruderern aus ihren Altersklassen. Johann konnte sich über einen zweiten Platz freuen, während Rebecca sich mit dem letzten Platz zufrieden geben musste.

Nachdem Johann und Torgny sich bei ihren Langstreckenrennen noch jeweils einen zweiten Platz gesichert hatten, fuhren die Sportler zurück zur Schule, wo sie erschöpft einschliefen. Am nächsten Tag fuhren sie wieder in aller Frühe zum Regattaplatz und brachten die letzten Kurzstreckenrennen hinter sich.
Frieda, Rebecca und Johann erreichten jeweils den zweiten Platz und Torgny siegte noch ein weiteres mal.

Anschließend luden sie mit letzter Kraft ihre Boote auf den Anhänger. Sie nahmen Abschied von Otterndorf und machten sich auf den Heimweg.

Text: Frieda Hämmerling und Anne Büßen

 
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