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Rudergesellschaft Germania: Regatta Segeberg Juni 09

Berichte und Bilder > 2009

7. Segeberger Ruderregatta am 13. und 14.Juni 2009 bei guten Regattabedingungen
Trotz kräftigem Seitenwindes bot der Große Segeberger See bei ruhigem Wasser gute Bedinungen auf der Regattastrecke. Für die Sportlerinnen und Sportler bis 14 Jahre fanden im Rahmen der Regatta auch die Landesmeisterschaft über 1000m und 3000m statt. Die ersten beiden auf der 3000m Strecke qualifizieren sich zudem für den Bundeswettbewerb in München. Die 15 bis 16 Jährigen starteten am Sonntag ebenfalls zur Landesmeisterschaft über 1000m. Eine Qualifizierung für Deutschen Meisterschaften war damit nicht verbunden.

Nils Rothhardt (1995) konnte sich für den Bundeswettbewerb leider nicht qualifizieren
Nils und Kindertrainer Kai Winterlich waren vor der Regatta optimistisch das der 5. Platzierte des Bundeswettbewerbes des letzen Jahres sich auch diesmal für den Bundeswettbewerb qualifizieren würde, da er über die Saison immer den 2. Platz erreicht hatte. Daher war die Enttäuschung groß als Nils über die 3000m nur die 3. schnellste Zeit der Schleswig-Holsteinischen Boote erreichte und sich somit nicht für den Bundeswettbewerb qualifizierte. Nils betrieb dann am Samstag Nachmittag über die 500m Frust Bewältigung und gewann souverän seine Abteilung. Und nahm sich vor am Sonntag über die 1000m den Landestitel zu holen. Aber auch diese Hoffnung zerplatzte und er muste wieder seine Gegner aus Lübeck und Friedrichstadt ziehen lassen. Am Ende des Tages zeigte sich der Grund für das überraschend schlechte Abschneiden von Nils, den jetzt zeigte sich das er krank war und diesen Infekt wohl schon das ganze Wochenende im Körper hatte und ihn geschwächt hatte.

Torgny Nilsson (97), Torben Schmidt (97), Clemens Steinberg (97), Linus Fischer (96) und Stm. Jasper Meixelsperger (98) dürfen zum Bundeswettbwerb
Umso überraschender war es für Kai Winterlich das trotzdem Sportler von der Germania zum Bundeswettbwerb fahren dürfen. Denn da der Preetzer Ruderclub im Jungen Vierer 96/97 auf ihren Startplatz verzichtete, konnten die 5 Jungs der Germania sich über eine Teilnahme am Bundeswettbewerb freuen. Der Vierer war in Segeberg nicht am Start da einige aus der Mannschaft an diesem Wochenende verhindert waren. Die verbliebenen starteten in Kleinbooten auf der Regatta. Erfolgreichster dabei war Clemens Steinberg, der sein Rennen über die 500m am Sonntag gewann. Am Ende war es für Kindertrainer Kai Winterlich doch ein noch versöhnlicher Abschluss. Jetzt geht es an die Vorbereitungen für den Bundeswettbewerb. Am Wochenende 19.-21.6. findet in Rendsburg der Vorbereitungs Trainingslager alles Schleswig-holsteinischen Teilnehmer des Bundeswettbewerbs statt. (ca. 100 Kinder + Trainer) und es folgt dann der Bundeswettbewerb vom 2.-5.7. der Bundeswettbewerb der Kinder in München-Oberschleißheim auf der Olympiastrecke von 1972.
Für die meisten Junioren war die Regatta in Segeberg in erster Linie Training unter Wettkampfbedingungen, um sich auf die Jugendmeisterschaft in Duisburg in 1 1/2 wochen vorzubereiten.

Hannah Falk und Carry Anne Butler (beide 1993) weiter auf dem Weg nach vorne.
Hannah und Carry Ann starteten in Segeberg wie auf der Meisterschaft im Leichtgewichts Juniorinnen Doppelzweier. Am Samstag lief das Boot noch nicht ganz optimal, sie fanden nicht richtig in ihren Rennrhythmus und wurden am Ende 4. Am Sonntag blieb den beiden in einem sehr engen Rennen wieder nur knapp der 4. Platz. Aber es war ein weiterer klarer Schritt nach vorne, da sie zum ersten Mal in dieser Saison das Boot aus Lübeck fast geschlagen hätten. Für die beiden kam das Ziel ein paar Meter zu früh, die beiden lübeckerinnen wurden am Ende doch deutlich langsamer.

Schiedsrichtermotorboot verhinderte Landesmeisterschaft von Paul Hartwig (1992)
Paul fuhr am Samstag zwei gute Einer Rennen, da sein Zweierpartnter aus Eutin am Samstag verhindert war. Erst muste er im Schwergewichtseiner an den Start und konnte da auch gut 750 m lang mithalten, bis die größere Kraft der Schwergewichte sich zeigte und danach im Leichtgewichtseiner A (17/18 jahre) wo er 2. wurde und sich nur dem überlegenden Ruderer aus Elmshorn geschlagen geben musste. Der war es auch, der am Sonntag den Landestitel vor Paul im Leichtgewichtseiner der (17/18 Jahre holte). Sonntag Nachmittag wollte sich Paul dann zusammen mit seinem Zweierpartner Kersten Stender aus Eutin , sich den Landestitel im Leichtgewichts Doppelzweier A holen. Die beiden kamen sher gut am Start weg und gingen gleich vor dem Boot aus Elmshorn in Führung und hielten die ganze Strecke über den Vorsprung von 1/2 bis 1 Bootslänge. Im Endspurt griffen die Elmshorner noch einmal an aber Paul und Kersten konnten ihren Vorsprung bis 50m vor dem Ziel halten. Da bekamen sie eine Welle von einem Schiedsrichtermotorboot ab, dessen Fahrer leider in dem Moment komplett geschlafen haben muss. Folge war, das sie mit ihren Skulls in der Welle hängen blieben und das Boot dabei so stark abgebremst wurde, das die beiden Elmshorner ganz knapp noch an den beiden vorbei rutschten. Die beiden Sportler waren verständlicher Weise sehr sauer auf den Motorbootfahrer und ziemlich frustriert, da sie zum ersten Mal in dieser Saison vor den den Elmshornern gewesen waren. So blieb ihnen nur Vize-Meisterschaft.

Jule Busch (1993) trotz defekter Finne Vize-Landesmeisterin
Jule fuhr in Segeberg nur im Auswahl Dopplelvierers mit Steuerfrau des 15/16 jährigen Juniorinnen des Ruderverbandes Schleswig-Holsteins. Am mittag wollte der Vierer noch eine Trainingseinheit absolvieren, leider übersahen sie dabei eine Untiefe und fuhren sich ihre Finne an ihrem Doppelvierer ab. Da keine Ersatz-Finne so schnell zu beschaffen war, mussten sie ihre Rennen an diesem Wochenende ohne Finne absolvieren. Und es zeigte sich wieder einmal der Kampfgeist der in dieser Mannschaft steckt, denn trotz der des Handicaps konnten sie sowohl Samstag als auch Sonntag sehr gute Rennen zeigen. An beiden Tagen wurden der Vierer, deren Schlagfrau an diesem Wochenende fehlte, hinter dem 1. Vierer des Ruderverbandes-Schleswig Holsteins mit Rona Schulz (EKRC) 2. Dabei konnten sie zeitweilig das vor ihnen fahrende Boot doch ordentlich unter Druck setzten und sich zeitgleich von dem Rest des Feldes klar distanzieren. So das am Ende trotz des kleinen Unglücks beim Training immerhin noch der Vize-Landestitel für das Boot von Jule herraussprang.


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