Rudergesellschaft Germania Kiel

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Skiffcamp 2010

Berichte - Bilder > 2010 > Kinder und Jugendliche
 
Skiffcamp 2010 der Jugendabteilung vom 27. bis 29. August

Spät im August, kurz bevor die Gewässer hier zu Lande zueisen, trafen sich wagemutige, junge Germanen, um zusammen mit ihren Rendsburger Kameraden in deren Verein die Grundzüge des Skiffruderns zu erlernen.

Das wichtigste gleich zu Anfang - Wiedereinsteigen nach dem Kentern
Gleich nach der Ankunft wurde es nass, denn es wurde gleich die wichtigste Lektion erteilt, nämlich wie man nach erfolgreichem Umkippen wieder einsteigt.

Gar nicht so einfach im schmalen Skiff
Der nächste Tag gestaltete sich sonnig mit einigen Schauern, aber der kräftige Wind verwandelte den Eiderarm in ein Förde ähnliches Gewässer. Es erfolgten nun bei vielen die ersten Ruderschläge in den schmalen Booten und man konnte sich nun darin üben, das umzusetzen, was man in den dickeren Verwandten des Skiffs bereits gelernt hatte. Auch machten sich nach und nach die Übungen vom Vortag bezahlt und die erste Ausfahrt endete häufig im Schilf. Da half nur noch eine warme Dusche.

Großes Vorbild - der Deutschland-Achter
Man trainierte außerdem in bester Gesellschaft: gleich neben dem Bootshaus lagerten die schnittigen Achter für den EON-Hanse-Cup, deren Nationalmannschaften auch im Laufe des Tages eintrudelten, um einige Runden zu drehen. Aus dem Deutschlandteam besuchte uns Filip Adamski. Er beantwortete geduldig alle - auch teilweise recht unkonventionellen - Fragen zu Sport, Freizeit und Privatleben. So erfuhren die mittlerweile wieder trockenen Teilnehmer, dass selbst ein Profi, wenn auch äußerst selten, kentert. Überdies hinaus konnte man sich ein gut ein Bild über den straff geplanten Alltag eines Leistungsruderers machen. Nur beim hitzig diskutierten Thema, ob Kiel oder Rendsburg schöner sei, hielt er sich diplomatisch zurück. Ausreichend Zeit für Autogramme war im Anschluss selbstverständlich, die Hoffnung auf eine Partie Becherball wurde allerdings jäh durch den heranrückenden Trainer zerschlagen.

Zum Abschluss Zuschauer beim E.ON Hanse Cup
Am Sonntag ging es dann schon viel zu früh um sechs Uhr aus dem Bett. Zum Abschluss fuhren alle noch einmal Vierer, während gleichzeitig gepackt, aufgeräumt und aufgeladen wurde. Danach ging es für alle zum Kreishafen, um sich den Höhepunkt des E.ON Hanse Cup, das Rennen von Breiholz bis zur Rendsburger Hochbrücke, anzuschauen. Das große Finale konnte Großbritannien dicht gefolgt von Deutschland für sich entscheiden, weit abgeschlagen hingegen waren die U 23-Mannschaften und die USA. Zum Einlauf der Boote brach schließlich ein heftiger Platzregen herein, der für die Ruderer sicherlich eine willkommene Erfrischung gewesen ist, uns aber zu einer schnellen Heimreise bewegte.

Quelle: Olaf Mordhorst, Jugendvorsitzender der RG Germania

 
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