Berichte und Bilder > 2009
Badestelle Westensee © www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de
Mit Juchhee zum Westensee
vom 19. bis 20. September 2009
Um fünf vor neun waren alle da
und etwas später die Boote klar,
Teilnehmer aus Lübeck, Nordhorn und Abenraa
saßen in Anni, Brunhild und Edda.
Einschleusen ohne Wartezeit
ist mal eine Seltenheit.
Im Kanal nur einen Pott gesehen,
das war ganz entspannt und schön.
Beim Umtragen am Flemhuder See
gab’s Stau wegen 6 Booten aus dem EKRC,
die uns entgegen kamen
und den Weg in Beschlag nahmen.
Als der Stau sich aufgelöst,
wir, satt gegessen und fertig gedöst,
uns wieder auf den Weg machten
und die Boote zu Wasser brachten,
ging es in Richtung Westensee weiter
auf der ziemlich schmalen Eider.
Pflanzen im Wasser und darüber kreuz und quer
machen dem Ruderer das Passieren schwer.
Besonders hinderlich war eine Weide
die hing wie ein Vorhang über die Flussbreite.
Um 16.15 Uhr landeten wir in Westensee,
dann Picknick mit Kuchen und Kaffee,
nachdem alle Boote sicher an Land.
Jeder nahm seine Sachen in die Hand
und es ging zur Jugendherberge rauf,
Betten beziehen und Duschen im eiligen Lauf,
Treffen vor der Tür wie immer um 18 Uhr,
der eine ging, der andere fuhr
nach Wrohe mit dem Auto oder zu Fuß
weil der Mensch ja was Essen muss.
Leider fehlten Hartwig, Kurt und Edgar,
waren versehentlich eingeschlafen – echt wahr!!
Alle anderen hatten schon Getränke bestellt
da kamen die Drei um die Ecke geschnellt.
Um viertel vor zehn ging es dann zurück,
bei klarem Himmel war’s nicht so dunkel zum Glück.
Sternschnuppen waren zu sehen,
Sabine und Rolf mussten leider gehen.
Anschließend saßen wir noch zusammen bei Wein,
kurz nach Mitternacht schlief auch der Letzte ein.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück
kamen die Kochs, das Landgepäck musste ja zurück.
Charly nahm für die Rückfahrt Sabines Platz ein,
Gundrun fuhr mit dem Auto heim.
Bei schönem Wetter saßen wir auf dem Rollsitz,
zurück ging es dann wie der Blitz,
in der Pause sang Uwe Tramm ein dänisches Lied
den Text konnte man nicht verstehen – so’n Schiet!
Um viertel vor 11 verließen wir die Eider,
ohne Gegenverkehr ging es weiter.
Nach dem Übersetzen zum Angelverein
nahmen wir das Mittagessen ein.
Lecker war das Gastgeschenk zum Nachtisch,
Äpfel vom Vereinsgelände – pflückfrisch.
Satt und zufrieden legten wir ab,
Schiffsverkehr auf dem Kanal nicht zu knapp,
mussten einmal sogar an der Weiche warten,
dann konnten wir schon wieder starten
gen Holtenau und das war fein,
nach 5 Minuten Warten in die Schleuse rein.
Zum krönenden Abschluss der Wanderfahrt,
nachdem alles wieder aufgeklart,
wurde der restliche Kuchen auf der Terrasse gegessen
und dort noch nett zusammengesessen.
Ein dreifaches Hip-Hip-Hurra an den Fahrtenleiter,
im nächsten Jahr geht’s gottlob weiter!!
Silke